• L.T. Ayren

Bewerbungen, Bewerbungen, Bewerbungen...

Aktualisiert: 6. März 2020

In Kontakt treten mit den Verlagen. Eine Herausforderung ...


Nachdem ich meine ersten Seiten auf Vordermann gebracht hatte und ein – für mich – zufriedenstellendes Ergebnis in Händen hielt, stand der nächste Schritt an. Ich wollte mein Werk bei Verlagen anbieten. Das eigene Buch in einem Verlag unterzubringen, war mein Ziel und, wie sich herausstellen sollte, dann gar nicht so einfach.



Vom Anschreiben bis zum Absenden


Schritt für Schritt tastete ich mich heran. Ich begann mit der Suche der Verlage, sortiert nach Genre. Fantasy-Verlage fand ich viele. Ich sah mich schon immer zwischen meinen Holzmännchen und Waldmenschen, meine Positionierung im Fantasy war, für mich, also ziemlich klar. Von großen Global-Playern bis hin zum Kleinstverlag fand ich alles in den Weiten des Internets.


Anforderungen herausfinden

Unglaublich anstrengend empfand ich es, es jedem Verlag recht zu machen. Bei dem einen mussten 20 Seiten als Leseprobe eingereicht werden, der andere wollte 50 Seiten. Zum Teil konnte ich es per Mail lossenden, zum anderen Teil nur per Post. Ich erkannte schnell, dass die Bewerbung vor allem eins sein musste: individuell.


Die Eigenheiten


Rückwirkend betrachtet, muss ich feststellen, dass jeder meiner Empfänger seine Eigenheiten hatte. So listete ich auf, wie die Verlage das Manuskript überhaupt entgegennehmen wollten. Ich wusste von diversen Messen, Webseiten und Gesprächen, dass die Verlage Unmengen an unerwünschten Manuskripten erhalten. Somit war mir klar, dass ich vor allem eins nicht wollte: aufgrund des falschen Formates abgelehnt zu werden.


Checkliste

Wer seine To-dos eher pragmatisch und hochgradig flexibel angeht, der hat vor allem ein Problem: die Übersicht **Kotz Smiley** Ich erarbeitete mir eine Checkliste mit Name und Anschrift des Verlages im Falle des Postweges oder der Mailadresse für den Fall, dass ich mein Manuskript per Mail versenden konnte. Diese Informationen packte ich direkt in meine Liste und machte mich daran, meine Leseprobe auszudrucken und in eine eigene Mappe zu sortieren. Glücklicherweise war das eines der einfacheren Themen, sofern ausreichend Druckertinte vorhanden war (natürlich war sie das nicht).


Das Exposé


Alle hatten sie eins gemeinsam: Jeder Verlag wollte mein Exposé. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, was ich unter "Exposé" verstehen sollte. Ich googelte, telefonierte, ich tat alles, um diesen – recht vagen – Begriff für mich glattzuziehen. Am Ende meiner Recherchen hatte ich mein Exposé definiert. Ich versuchte, mein Buch verkürzt und auf den Punkt genau darzustellen. Von meiner eigenen Person bis hin zu der Entwicklung meiner Charaktere über den Verlauf der Geschichte. Und genau hier bestand die Kunst. Alles zu offenbaren und das komprimiert auf wenige Seite. Wahnsinn. Nach anstrengenden Wochen mit recht vielen Korrekturen standen sieben Seiten, die ich als meine Visitenkarte nach außen geben wollte.


Das Anschreiben


Die erste Seite. Eine Seite, um zu überzeugen und vor allem nicht direkt alles in den Sand zu setzen. Hier war vor allem wichtig, mich entsprechend zu positionieren. Meine Erfahrungen aufzeigen, die mir in dieser neuen Berufung weiterhelfen und ausschlaggebend für meine Motivation waren. Ich wusste um meine Neulingsrolle, wollte aber auch klar meine Lernbereitschaft signalisieren. Vor allem zu Beginn geht es darum, von den Experten zu lernen und das Wissen abzusaugen. Mir war klar, dass derjenige, der es verlegen sollte, auch entsprechend mitsprechen wollte. Hierfür war ich natürlich bereit und passte mein Anschreiben entsprechend an. Wort für Wort wurde überprüft, Korrektur gelesen und wieder verbessert. Mir war es ultimativ wichtig, mich mit der ersten Seite nicht durch Leichtsinnsfehler oder das falsche Wort aus dem Rennen zu katapultieren.


In diesem Sinne: Nehmt euch die Zeit. Wer so viel Zeit in das Buch steckt, darf nicht am Anschreiben scheitern.






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