• L.T. Ayren

Autorenvertrag

Aktualisiert: 6. Juli 2020

Wow, wenn du plötzlich nicht mehr weißt, ob es real ist oder noch abgefahrener wird …


Erfahrungen der Superlative


Während des Buchprojekts gab es mehrere sehr seltsame Erfahrungen. Zunächst einmal mit einem Profi zusammenzuarbeiten, die mir half, Seite für Seite besser zu machen. Die ersten Anfänge mit dem neuesten Stand zu vergleichen, den Fortschritt zu sehen, das machte Spaß (auch wenn man neu lernen musste, mit Feedback umzugehen). Danach kamen die vielen Rückmeldungen aus Leserunden. Jemandem sein Werk zu zeigen und einen Blick aus der Leserbrille von außen zu bekommen, macht den Traum auf der einen Seite greifbarer („Wow, du schreibst ein Buch? Du bist also Autor?“) und auf der anderen Seite konnte ich noch nicht wirklich glauben, dass mir gerade jemand Anmerkungen zu meinem Werk gab.


Freude? Zweifel? Ungläubigkeit?


Der Moment, in dem ich – nach all den vielen Korrekturrunden und Bewerbungen – einen Autorenvertrag in der Hand hielt, war alles andere als real. Zunächst hatte ich zu Beginn keine großen Erwartungen. Vielleicht mal ein PDF zu haben, das ich mal jemandem zum Lesen geben könnte, das war schon das höchste aller Gefühle. Erst nach und nach wuchs die Vorstellung, bei einem Verlag zu veröffentlichen, in mir. Als es dann wirklich so weit war, musste ich erst mal verstehen, dass es wirklich passierte. Ein Mix aus Ungläubigkeit, Zweifel und purer Freude strömte in diesem Moment durch mich hindurch.


Verdaut und analysiert


Einen Vertrag zu bekommen, ist super geil. Sich damit zu beschäftigen … Puh, das war nicht so einfach. Was sollte denn das alles heißen? Glücklicherweise konnte ich meine Fragen stellen. Vor allem war mir wichtig, nicht an einen Druckkostenzuschussverlag zu geraten. Nachdem ich mir das Dokument mehrere Male durchgelesen, mit anderen darüber gesprochen hatte, war mir allerdings klar: Das ist mein Weg. Auch nach wiederholtem Durchlesen und darüber Nachdenken fühlte es sich schlüssig, einfach gut an.


Die Macht des Statements


Vor allem ein Satz begeisterte mich. In meinem Vertrag stand geschrieben, dass man achtsam miteinander umgehen, kommunizieren solle. Klar. Das ist nett und im Zweifel wäre dieser Passus wahrscheinlich irrelevant. Dennoch begeisterte mich, dass man dies schriftlich von Verlagsseite festhalten wollte. Wenngleich es eher nur symbolischen Charakter hat, zeigt es mir ganz deutlich, dass hier an dieser Stelle ein gemeinsamer Weg gegangen werden soll. Natürlich musste der Rest des Vertrages für beide Seiten fair und seriös sein, nachdem ich aber hier einen äußerst positiven Eindruck hatte, war das Statement dann ausschlaggebend für mein gutes Gefühl.


Take Away Message


Ich bin froh und dankbar, so weit gekommen zu sein. All die Anstrengungen haben sich gelohnt. Das entgegengebrachte Vertrauen beflügelt und gibt meinen Bemühungen ein professionelles Umfeld. Für meine Entscheidung war es wichtig, ein gutes Gefühl zu haben, ein schlüssiges Bild.


In diesem Sinne: Stay tuned und haltet in den Buchhandlungen die Augen nach mir offen (oder nervt euren Buchhändler, dass er mein Buch unbedingt braucht :-P)






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