• L.T. Ayren

Wandeln zwischen Kobolden und Elfen

Aktualisiert: 25. Feb. 2020

Ich sehe mich eigentlich nicht als Reiseblog. Aber Reisen haben mir geholfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Da mich das ein oder andere Ziel so nachhaltig beeinflusst hat, will ich die wichtigsten (subjektiven) Eindrücke teilen.


Irland, das Land, in dem das Glück in den Büschen wartet.


Friedseligkeit, wie es im Buch steht.


Auf der grünen Insel haben mich vor allem zwei Dinge beeindruckt. Zum einen diese sanften grünen Landschaften und zum anderen die Freundlichkeit der Menschen. Egal wo ich unterwegs war (und egal wie betrunken die Menschen an mancher Feier gewesen sind), ich hatte nie den Eindruck von Feindseligkeit. Selbst am Tag der Tage (zumindest für die Iren), dem St. Patricks Day, an dem sich Gott und die Welt in Dublin versammelt, war ich überrascht, wie friedselig es hier abging.

Tatsächlich habe ich in dem dichten Gedränge keine einzige Rauferei erlebt. „Keine Termine und leicht einen Sitzen haben“, war Harald Juhnkes Definition von Glück. Bei den Iren kann es, denke ich, auch mal etwas mehr sein, allerdings immer auf Freundlichkeit bedacht.


Im Land, in dem Elfen und Kobolde leben.


Wenn man die Stadtgrenzen nun allerdings verlässt und die Insel erkundet, springt einem vor allem diese saftige Grün ins Auge. Egal wo man hinschaut, Irland erstrahlt in Grün. Dabei spielt es fast keine Rolle, ob man alte Burgen besichtigt oder die steilen Klippen entlangwandert, überall ist man davon umgeben. Bedingt durch das eher feuchte Klima, wirkt jedes Blatt an den Sträuchern und Bäumen deutlich saftiger und farbiger, als man es gewohnt ist.

Wenn man sich nach einer Besichtigung eines alten Gemäuers oder einer Kathedrale in den Wald verzieht, hat man in der Tat das Gefühl die alten Märchen seien durchaus real. Wenn es wieder etwas dichter bewachsen ist, würde es nicht überraschen, wenn zwischen dem Geäst ein Elf oder Kobold auftauchen würde.

Irische Märchen und Sagen


„Jedes Feld in Irland erzählt eine Geschichte, über jeden Berg gibt es eine Legende. Jeder Fluss ist gesäumt von Sagen ... Geschichten zu erzählen, ist die nationale Kunstform Irlands." Das sind die Worte des Autors und Journalisten Frank Delaney. Und tatsächlich scheinen die Iren zu jedem Stein eine Entstehungsgeschichte zu haben. Ob es nun Elfen oder Kobolde oder andere Fabelwesen sind, die Märchen überzeugen durch ihre moralischen Botschaften und einer einmaligen Stimmung.

Spätestens wenn die alten irischen Folksongs mit ihren Flöten und Geigen ertönen, fühlt man sich, wie in einer Fantasie-Welt. Erstaunlich ist es wie schnell man in diese Stimmung gezogen wird. Ob es nun durch die Märchen oder die irische Musik ist, Irland scheint der passende Ort zu sein, um das Glück bedingungslos erleben zu dürfen.


In diesem Sinne: Genießt den nächsten Ausflug in den Pub oder, wer kann, besucht direkt das Leprechaun-Museum in Dublin. Erfreut euch am Glück der Iren.





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Photo Credit: Sarah Philipp

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