• L.T. Ayren

Australia

Aktualisiert: 16. Jan. 2020

Feuer in Australien - erschreckend und was mich am meisten beeindruckt.

Herzzerreißend

Australien brennt. Seit dem Dezember stehen weite Teile des Landes in Flammen. Hautnah durften wir die Situation miterleben, als wir (meine Frau und ich) kurz vor Weihnachten in Sydney gelandet sind. Das Ausmaß der Brände rochen wir am ersten Morgen, als wir Rauchgeruch vernahmen. Zunächst erinnerte es an einen Grillabend. Um 8 Uhr morgens schien es allerdings sehr seltsam. Erst als wir aufgeklärt wurden, dass es sich um die Busch-Brände handelte, wurde es deutlich, wie sehr die Welt um uns herum in Flammen stand. Seitdem werden wir auf der Reise von den Flammen begleitet. Zu wissen, dass einige Orte, die wir eben noch in voller Blüte besucht haben, nun in Asche liegen, erschüttert und schockiert uns.

Australia is a community

"Australia is a community", erzählte uns Anthony, unser Fahrer auf unserer Uluru-Tour. "When its getting complicated we are comming together and helping out each other." Er erzählte uns, wie das ganze Land mobil macht und versucht, die Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Ich war beeindruckt, dass er unsere Präsenz als Reisende in den Gebieten schon begrüßte. Wenn alles unter Kontrolle ist, können wir unseren Beitrag leisten, indem wir die lokalen Geschäfte unterstützen und hier unsere Einkäufe tätigen.

Mehr als nur hohle Phrasen

Wenn Dinge kompliziert werden, wird oft Wasser gepredigt und Wein getrunken. In Australien scheint das allerdings nicht der Fall zu sein. Wenn im Radio die Versicherungsunternehmen aufrufen, die Versicherung anzurufen, und garantieren, dass die Schäden abgedeckt seien, sind das für meine Ohren erst mal ungewohnte Worte (zumindest aus dem Munde eine Versicherung). Weitgreifende Maßnahmen wurden des Weiteren beschlossen, zum Beispiel, dass die Bevölkerung, aufgrund der Trockenheit, weniger Wasser verbrauchen sollte. Beeindruckend war, dass man von den Betroffenen sehr selten Negatives darüber hört. Es ist der Beitrag eines Einzelnen für das soziale (Über)Leben.

Jeder kann seinen Beitrag leisten

Tatsächlich leisten auch die Reiseführer einen Beitrag. Als wir bei 47°C in de Blue Mountains (eines der betroffenen Gebiete, das vor Kurzem noch für Touristen gesperrt wurde) unterwegs waren, war es nur logisch, dass wir irgendwann Wasser nachkaufen mussten. So kam es, dass wir in Katoomba, einen kleinen Ort an den Three Sisters, im Stadtzentrum hielten. Wir hielten an einer Parkbucht unter einem Logo eines deutschen Discounters. Unsere Fahrerin erläuterte kurz den Weg und die Alternative eines kleinen lokalen Händlers. Spätestens als wir die Türen des Busses öffneten, den Rauch des Feuers rochen und die Rauchwolken am Himmel sahen, war der Reisegruppe klar, dass ein großer deutscher Discounter unser Geld nicht so nötig hat.

Take away message

Wenn Dinge hart werden, ist es wichtig, näher zusammenzurücken. Australien begeisterte mich damit, wie jeder versucht einen Beitrag zu leisten. Sei es, dass man sein Wasser in einen kleinen Laden kauft oder den Wasserverbrauch reduziert.


In diesem Sinne: Lasst uns enger zusammenarbeiten, nicht nur in Australien.

Wir wünschen und hoffen für die Australierer, ihren Tieren und dem ganzen Land nur das Beste. Wir hoffen, dass das die mutigen Feuerwehrmänner die Situation bald in den Griff bekommen und das Land sich schnell erholt. In Gedanken sind wir bei all den Opfern und wünschen den Angehörigen viel Kraft und Stärke.

Wer spenden mag: https://www.google.com/amp/s/amp.smh.com.au/national/here-s-how-you-can-help-australia-s-bushfire-victims-20200104-p53ot2.html

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