• L.T. Ayren

The power of music

Die wichtige Rolle der Musik.


Wahrnehmung mit allen Sinnen…


Wir hören, riechen, schmecken, sehen, fühlen, … . Im Leben wie im Buch stecken wir mit allen Sinnen im Geschehen. Wir freuen uns mit den/der Protagonisten/Protagonistin, wenn er oder sie ihre Herausforderungen meistert. Genau so sehr leiden wir mit ihnen, wenn sie scheitern, verzweifeln oder trauern. Als begeisterter Musik-Höher und Schlagzeug-Anfänger begleitet mich die Musik tagtäglich (auch wenn es nur ein Ohrwurm ist, der mich verfolgt). Der Soundtrack des Lebens erzählt mir jeden Tag Geschichten.


Musik beim Schreiben …


Am meisten begeistert mich Musik, die ohne Worte eine Geschichte erzählen kann. Der Klang der Instrumente lösen Emotionen aus und die Bilder im Kopf entstehen. Wie sehr Musik uns leiten kann, zeigen uns vor allem Filme. Vor geraumer Zeit besuchte ich mit meiner Frau „Harry Potter in concert“ im Münchner Gasteig. Der Film lief im Hintergrund, während das Orchester dazu spielte. Als die Musik in den Vordergrund rückte, wurde mir das erste Mal bewusst, wie viel Stimmung erst durch die Musik erzeugt wird. Einen ähnlichen Effekt nutzte ich beim Schreiben. Egal ob Scooter, Heavy-Metal oder Neo-Klassik, die Musik war allgegenwärtig und verhalf mir, mich besser in die Geschichte hineinzuversetzen.


Musik im Buch.


Auch im Buch begleitet mich die Musik. Ein Lied begeistert die Massen und bringt der Geschichte neuen Schwung. Musik beeinflusst uns, vermittelt Botschaften. Wir sind sofort emotional beteiligt (ob positiv oder negativ) und verinnerlichen die Inhalte des Textes. Die Melodie hilft uns, uns an die Worte zu erinnern (Wer seine Handynummer mal singen sollte, wird schnell feststellen, dass man sie sich so deutlich besser behalten kann). Das macht sich eine Figur in meinem Buche zunutze. Sie besingt die Verstoßenen und schafft es so, eine tatkräftige Gruppe, um sich zu versammeln.


Ich kann mir das gar nicht vorstellen.


„Wie soll sich das denn anhören? Ich kann mir das gar nicht vorstellen?“ War einer der ersten Kommentare, als sich die ersten Leser auf das Buch gestürzt hatten. Tatsächlich hatte ich zwar eine Idee im Kopf, hatte aber selbst keinerlei Erfahrung, wie man ein Musikstück denn tatsächlich umsetzen sollte. Um nicht Irgendetwas zu schreiben, was sich nur auf dem Papier umsetzen ließ, holte ich mir professionelle Hilfe. Wie der Zufall so will, habe ich mit meiner Schlagzeuglehrerin, Daniela Heiser, die beste Wahl getroffen.


OOOPPSS! Da ist ja plötzlich ein Lied!


Ich kippte also meine Wortfetzen bei Daniela ein. Ganz der Profi hatte sie, zu meinem wenigen Text-Teilen, sofort eine Melodie im Kopf. Es sollte rebellisch klingen. Nach einfachen Geschöpfen meiner Welt. Kein Glamour und Gloria. Einfachheit und ein Funken Hoffnung. Wie die Stelle im Buch, sollte es den Aufbruch verdeutlichen. Tatsächlich hatte ich wirklich sehr viel Glück, von ihren Erfahrungen profitieren zu können. Die erste Version der Melodie stand schnell und ich war begeistert, wie sich aus einer simplen Idee ein Musikstück formte.

War da nicht noch was?


Ahh der Text. „Man kann doch bestimmt alles irgendwie singen!“ Dachte ich.

Da ich nicht nur die wenigen Textzeilen musikalisch untermauert haben wollte, sondern direkt gleich einen ganzen Song auf die Beine stellen wollte, überarbeiteten wir den Text. Wir schauten, welche Worte passten zusammen, wie strukturieren wir den Text so, dass er auch melodisch klingt. Mit ihrer Hilfe lernte ich einige der Feinheiten des Textens. Die Parallelen zum Geschichtenerzählen faszinierten mich. Dummerweise stellte ich fest, dass wir im Lektorat soweit fortgeschritten waren, sodass die Deadline zuf Fertigstellung des Manuskripts näher rückte. Der Liedtext jedoch, entwickelte sich im kreativen Prozess stetig und ständig. Hier wurde ein Wort getauscht, da etwas umstrukturiert. Das Schlimmste wäre gewesen, wenn Buch und Lied gar nicht mehr zusammengepasst hätten.

… unter Hochdruck…


Wir mussten uns beeilen. Das Buch befand sich bei der zweiten Korrektursichtung und wir bastelten fleißig weiter. Woche um Woche feilten wir. Um etwas Druck herauszunehmen gab ich beim Lektorat Bescheid, welche Stelle ich noch mal anpassen würde. Zum Glück stellte das kein Problem dar. In ziemlich allerletzte Sekunde stand, dann auch der Text und die Melodie. Unglaublich viel Arbeit lag hinter uns und ich konnte die Buchzeilen gerade noch rechtzeitig ändern lassen. Ein klein wenig haben wir im Anschluss noch feilen müssen, aber das Lied und das Buch waren fertig. Erleichterung begleitet vom eigenen Lied, gesungen von der wohl passendsten Stimme zu meiner Figur. Ein riesiger Meilenstein wurde erreicht und der erste Grund zum Feiern war da.

Take Away Message


Musik – half mir beim Schreiben, um in die nötige Stimmung zu erzeugen, und spielte eine wichtige Rolle in meiner Geschichte. Lieder erzählen Geschichte und transportieren wichtige Botschaften. In meinem Fall habe ich mit der richtigen Person zusammengearbeitet und ein geniales Ergebnis bekommen.


Aber genug gelabert, hört selbst: https://www.youtube.com/watch?v=DVcydlzrHXA

Hier der Link zur einzig wahren Daniela Heiser:

http://www.musik-heiser-starnberg.de/




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